Hausverkauf mit schlechter Energieklasse
Ein rotes H im Energieausweis schreckt viele Käufer ab. Muss es aber nicht – wenn Sie zeigen können, was die Sanierung wirklich kostet und welche Förderung es gibt.
Was Käufer tun
Käufer und Banken schauen heute zuerst auf die Energieklasse. Bei einem unsanierten Haus wird pauschal ein großer Abschlag angesetzt. Dieser Abschlag ist oft höher als die realistischen Sanierungskosten nach Förderung.
Meine Strategie
- Bedarfsausweis statt Verbrauchsausweis, wenn er ein faireres Bild ergibt
- Eine kurze, verständliche Übersicht: Was steht an, was kostet es ungefähr, wie viel Förderung gibt es?
- Bei Bedarf ein Sanierungsfahrplan, den der Käufer übernehmen kann
- Ehrliche Antworten bei der Besichtigung statt Ausweichen
Lohnt es sich, vor dem Verkauf zu sanieren?
Meistens nicht in großem Stil. Kleine Maßnahmen wie die Dämmung der obersten Geschossdecke können sich lohnen. Eine neue Heizung oder Fassade rechnet sich beim Verkauf selten voll – Käufer wollen oft selbst entscheiden.
Häufige Fragen
Muss der Energieausweis schon in der Anzeige stehen?
Ja, die wichtigsten Kennwerte müssen in der Immobilienanzeige angegeben werden.
Was muss der Käufer nach dem Kauf sanieren?
Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz 2026 haben sich einige Pflichten geändert. Ich prüfe für Ihr Objekt, was für Käufer konkret gilt.
Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir kurz. Ich melde mich persönlich, in der Regel am selben Werktag.
