Energieeffizienzklassen A+ bis H einfach erklärt
Die farbige Skala im Energieausweis zeigt auf einen Blick, wie viel Energie ein Haus braucht. Hier sehen Sie, was hinter den Buchstaben steckt.
Die Klassen in Zahlen
| Klasse | Endenergie pro m² und Jahr | typisch für |
|---|---|---|
| A+ | unter 30 kWh | Passivhaus, sehr effizienter Neubau |
| A | 30 bis unter 50 kWh | Neubau |
| B | 50 bis unter 75 kWh | neueres Haus, gut saniert |
| C | 75 bis unter 100 kWh | Haus ab 2000er-Jahre |
| D | 100 bis unter 130 kWh | teilsaniertes Haus |
| E | 130 bis unter 160 kWh | Haus der 80er/90er |
| F | 160 bis unter 200 kWh | wenig saniertes Haus |
| G | 200 bis unter 250 kWh | unsaniertes Haus der 60er/70er |
| H | ab 250 kWh | unsanierter Altbau |
Typische Zuordnungen sind grobe Erfahrungswerte, jedes Haus ist anders.
Was eine schlechte Klasse bedeutet
Käufer rechnen bei F, G oder H Sanierungskosten ein und verhandeln entsprechend. Banken achten zunehmend auf die Klasse. Vermieter tragen bei schlechten Gebäuden einen höheren Anteil der CO₂-Kosten. Die gute Nachricht: Oft bringen schon zwei, drei gezielte Maßnahmen ein bis zwei Klassen – und dafür gibt es Förderung.
Häufige Fragen
Wie komme ich in eine bessere Klasse?
Meist bringen Heizungstausch, Dachdämmung und neue Fenster am meisten. Welche Reihenfolge bei Ihnen sinnvoll ist, zeigt ein Sanierungsfahrplan.
Ist die Klasse im Verbrauchs- und Bedarfsausweis vergleichbar?
Nur eingeschränkt. Der Verbrauchsausweis hängt vom Verhalten der Bewohner ab, der Bedarfsausweis nicht.
Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir kurz. Ich melde mich persönlich, in der Regel am selben Werktag.
