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Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis?

Beide Ausweise sind gleichwertig gültig – aber nicht in jedem Fall erlaubt. Hier sehen Sie in zwei Minuten, welcher für Ihr Haus in Frage kommt.

Der Unterschied

Der Verbrauchsausweis zeigt, wie viel Energie in den letzten drei Jahren tatsächlich verbraucht wurde. Das hängt stark von den Bewohnern ab: Eine allein lebende Seniorin, die nur zwei Räume heizt, macht aus einem schlecht gedämmten Haus auf dem Papier ein gutes.

Der Bedarfsausweis berechnet, wie viel Energie das Haus bei normaler Nutzung braucht – anhand von Bauteilen und Heizung. Er ist damit vergleichbarer und für Käufer aussagekräftiger.

Wann der Bedarfsausweis Pflicht ist

  • Wohngebäude mit bis zu vier Wohnungen, Bauantrag vor dem 1. November 1977, und das Haus erreicht nicht den Wärmeschutz von 1977
  • Es liegen keine drei zusammenhängenden Jahre Verbrauchsdaten vor (Leerstand, Neubau, Heizungswechsel)

In allen anderen Fällen dürfen Sie wählen.

Meine Empfehlung

Vermieten Sie ein Mehrfamilienhaus mit vollständigen Abrechnungen, reicht der Verbrauchsausweis völlig. Verkaufen Sie ein Einfamilienhaus, ist der Bedarfsausweis oft die bessere Wahl – Käufer und Banken schauen genauer hin, und Sie bekommen gleich eine Liste sinnvoller Modernisierungen dazu.

Häufige Fragen

Mein Haus ist von 1975, aber gedämmt – brauche ich trotzdem einen Bedarfsausweis?

Wenn das Haus nachweislich mindestens den Wärmeschutz von 1977 erreicht, dürfen Sie auch einen Verbrauchsausweis nutzen. Ich prüfe das anhand der durchgeführten Maßnahmen.

Welcher Ausweis zeigt die bessere Klasse?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Bei sparsamen Bewohnern ist der Verbrauchsausweis oft besser, bei viel bewohnten Häusern der Bedarfsausweis.

Sie möchten wissen, was bei Ihrem Gebäude sinnvoll ist?
Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir kurz. Ich melde mich persönlich, in der Regel am selben Werktag.

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