Heizungsgesetz 2026: Was jetzt gilt
Seit dem 29. Juli 2026 heißt das Gebäudeenergiegesetz Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG). Die viel diskutierte 65-Prozent-Pflicht für neue Heizungen ist gestrichen. Was bedeutet das für Sie?
Die wichtigsten Änderungen
- Die Pflicht, dass neue Heizungen zu 65 % mit erneuerbaren Energien laufen müssen, entfällt.
- Die Austauschpflicht für 30 Jahre alte Gas- und Ölkessel wurde gestrichen.
- Für neue fossile Heizungen gibt es stattdessen eine stufenweise steigende Pflicht zu klimafreundlicheren Brennstoffen.
- Die kommunale Wärmeplanung bleibt wichtig: Wo ein Wärmenetz kommt, kann sich ein Anschluss lohnen.
Was heißt das praktisch?
Sie dürfen wieder freier entscheiden, welche Heizung Sie einbauen. Gas- und Ölheizungen sind erlaubt. Aber: Die CO₂-Abgabe auf fossile Brennstoffe steigt, und Förderung gibt es nur für klimafreundliche Heizungen. Über 20 Jahre gerechnet ist die Wärmepumpe in vielen Häusern trotzdem die günstigere Lösung – das rechne ich Ihnen gern konkret durch.
Mein Rat
Lassen Sie sich nicht von Schlagzeilen treiben, sondern rechnen Sie Ihr Haus durch: Was kostet die neue Heizung, wie viel Förderung gibt es, und was kostet der Betrieb in den nächsten Jahren? Genau das mache ich im Förder-Check.
Häufige Fragen
Muss ich meine alte Heizung jetzt austauschen?
Nein. Eine funktionierende Heizung dürfen Sie weiter betreiben.
Gibt es für eine neue Gasheizung Förderung?
Nein, gefördert werden nur klimafreundliche Heizungen wie Wärmepumpe, Biomasse, Solarthermie oder ein Wärmenetzanschluss.
Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir kurz. Ich melde mich persönlich, in der Regel am selben Werktag.
